Was fährt günstiger: E-Auto, Benzin oder Diesel?

Vergleiche die Energiekosten von Elektroauto, Benziner und Diesel anhand aktueller Kraftstoffpreise, Strom-Referenzwerten und deiner persönlichen Fahrleistung. Verbrauch und Preise kannst du individuell anpassen – beim E-Auto auf Wunsch auch mit deinem persönlichen Mix aus Laden zu Hause, öffentlichem AC-Laden und Schnellladen.

Fahrleistung
km
Elektro

Voreinstellung aus Referenz-Ladeprofil

kWh/100 km
ct/kWh
Benzin

Referenzpreis: 2,340 €/l Stand 27.09.2026

l/100 km
€/l
Diesel

Referenzpreis: 2,497 €/l Stand 27.09.2026

l/100 km
€/l

Elektro hat bei deinen Angaben die niedrigsten Energiekosten.

7,89 € / 100 km · ca. 1.184 € pro Jahr

876 € günstiger pro Jahr als Diesel · 1.098 € günstiger pro Jahr als Benzin

Elektro

7,89 €/100 km · ca. 1.184 € pro Jahr

Diesel

13,73 €/100 km · ca. 2.060 € pro Jahr · +876 € pro Jahr

Benzin

15,21 €/100 km · ca. 2.282 € pro Jahr · +1.098 € pro Jahr

Wann kippt der Vergleich?

Dein Ladestrom: 43,8 ct/kWh

Bei den Energiekosten bleibt Elektro bis 76,3 ct/kWh günstiger als Diesel und bis 84,5 ct/kWh günstiger als Benzin.

Datenquellen & Berechnung

Kraftstoffpreise (E10, E5, Diesel)

Einfacher Mittelwert aus 10 geografisch verteilten Tankstellen der bestehenden Leasing-Point-Tankerkönig-Anbindung — kein offizieller bundesweiter Durchschnitt. Frei überschreibbar. Datenstand: 27.09.2026. Datenquelle: Tankerkönig.

Haushaltsstrom (Zuhause-Preis)

SMARD-Modellpreis für Neukundenhaushalte, August 2026. Der Wert enthält neben dem Arbeitspreis auch anteilige Grundkosten und ist deshalb kein reiner Preis für eine zusätzlich geladene Kilowattstunde. Quelle: Bundesnetzagentur / SMARD.

Öffentliches Laden (AC/DC)

Kein amtlicher Durchschnitt — grober Richtwert, individuell anpassbar. AC: Stand September 2026 · DC: Stand September 2026. Kein Wert einer einzelnen Quelle exakt zugeordnet — manuell gepflegter Referenzwert auf Basis allgemeiner Marktbeobachtung, u. a. ADAC-Ladetarifübersicht.

Berechnung

Kosten je 100 km = Verbrauch × Preis (bei Elektro: kWh/100 km × Ladestrompreis)

Jahreskosten = Kosten je 100 km × Jahresfahrleistung ÷ 100

Ladestrompreis im Ladeprofil-Modus = Anteil Zuhause × Preis Zuhause + Anteil AC × Preis AC + Anteil DC × Preis DC

Bei einem WLTP-Verbrauch wird kein zusätzlicher Ladeverlust hinzugerechnet — der WLTP-Stromverbrauch berücksichtigt die beim Laden aus dem Netz aufgenommene Energie bereits.

Dieser Rechner vergleicht ausschließlich Energiekosten. Anschaffung, Leasingrate, Steuer, Versicherung, Wartung und Wertverlust sind nicht enthalten. Alle Preise sind individuell überschreibbar.

E-Auto, Benziner oder Diesel: Was kostet 100 km?

Ob Elektro, Benzin oder Diesel bei den Energiekosten günstiger fährt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: dem Verbrauch des Fahrzeugs und dem Preis für Strom beziehungsweise Kraftstoff. Deshalb gibt es keine Antriebsart, die bei jeder denkbaren Kombination automatisch die niedrigsten Energiekosten verursacht.

Die Grundrechnung ist bei allen drei Antrieben ähnlich: Der Verbrauch pro 100 Kilometer wird mit dem jeweiligen Energiepreis multipliziert. Bei einem Benziner oder Diesel wird also der Literverbrauch mit dem Kraftstoffpreis verrechnet, beim Elektroauto der Stromverbrauch in kWh/100 km mit dem durchschnittlichen Ladestrompreis. In diesem Rechenbeispiel fährt Elektro mit 7,89 €/100 km am günstigsten – gegenüber 13,73 €/100 km beim Diesel und 15,21 €/100 km beim Benziner.

AntriebVerbrauchVerwendeter EnergiepreisKosten pro 100 kmKosten pro Jahr
Elektro 18,0 kWh/100 km 43,8 ct/kWh 7,89 € 1.184 €
Benzin 6,5 l/100 km 2,340 €/l (Super E10) 15,21 € 2.282 €
Diesel 5,5 l/100 km 2,497 €/l 13,73 € 2.060 €

Spritkosten pro 100 km nach Verbrauch

Bei einem aktuellen Leasing-Point-Referenzpreis von 2,340 €/l für Super E10 und 2,497 €/l für Diesel ergeben sich je nach Verbrauch folgende Kosten pro 100 Kilometer:

VerbrauchBenzin E10Diesel
4 l/100 km 9,36 € / 100 km 9,99 € / 100 km
5 l/100 km 11,70 € / 100 km 12,49 € / 100 km
6 l/100 km 14,04 € / 100 km 14,98 € / 100 km
7 l/100 km 16,38 € / 100 km 17,48 € / 100 km
8 l/100 km 18,72 € / 100 km 19,98 € / 100 km
9 l/100 km 21,06 € / 100 km 22,47 € / 100 km
10 l/100 km 23,40 € / 100 km 24,97 € / 100 km
11 l/100 km 25,74 € / 100 km 27,47 € / 100 km
12 l/100 km 28,08 € / 100 km 29,96 € / 100 km
13 l/100 km 30,42 € / 100 km 32,46 € / 100 km

Warum sich der günstigste Antrieb mit den Energiepreisen ändern kann

Benzin-, Diesel- und Strompreise verändern sich. Schon wenige Cent Unterschied je Liter oder Kilowattstunde können sich bei hoher Jahresfahrleistung deutlich auf die Energiekosten auswirken. Deshalb arbeitet der Rechner nicht nur mit einmal festgeschriebenen Beispielwerten: Die Kraftstoffpreise werden regelmäßig aktualisiert und die Stromwerte mit einem klar ausgewiesenen Datenstand hinterlegt.

Die zugrunde liegenden Kraftstoffdaten stammen aus der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Betreiber öffentlicher Tankstellen müssen Preisänderungen bei Super E5, Super E10 und Diesel an die Markttransparenzstelle melden. Leasing-Point bezieht diese Daten über Tankerkönig. Aktuell liegen die im Rechner verwendeten Referenzpreise bei 2,340 €/l für Super E10 und 2,497 €/l für Diesel.

Wichtig: Der im Rechner verwendete Kraftstoffpreis ist kein offizieller bundesweiter Durchschnittspreis. Er ist ein Referenzwert aus der bestehenden Leasing-Point-Stichprobe und kann jederzeit durch deinen tatsächlichen Tankstellenpreis ersetzt werden. Gerade bei regionalen und tageszeitabhängigen Preisunterschieden kann das das Ergebnis verändern.

Welchen Strompreis verwendet der Rechner für das E-Auto?

Beim Elektroauto gibt es nicht den einen Strompreis. Wer zu Hause lädt, zahlt häufig einen anderen Preis als an einer öffentlichen AC-Ladesäule oder an einem DC-Schnellladepunkt. Deshalb kannst du entweder direkt deinen persönlichen durchschnittlichen Ladestrompreis eintragen oder dein Ladeverhalten über ein individuelles Ladeprofil abbilden.

Als Orientierung für Haushaltsstrom verwendet Leasing-Point den jeweils neuesten modellierten Neukundenpreis der Bundesnetzagentur auf SMARD. Für August 2026 liegt dieser bei 37,63 ct/kWh. Dieser Modellpreis berücksichtigt neben dem Arbeitspreis auch Netzentgelte, Steuern und Umlagen sowie Beschaffungs-, Vertriebs- und Margenbestandteile.

Dieser Modellwert muss nicht deinem persönlichen Stromtarif entsprechen. Kennst du deinen eigenen Preis pro Kilowattstunde, ist dieser für deinen individuellen Vergleich deshalb die bessere Eingabe.

E-Auto-Kosten pro 100 km nach Verbrauch

Bei derzeit 37,63 ct/kWh für den SMARD-Haushaltsstrom-Referenzwert, 55 ct/kWh für öffentliches AC-Laden und 65 ct/kWh für DC-Schnellladen ergeben sich je nach Verbrauch folgende Energiekosten:

VerbrauchZuhauseÖffentlich ACSchnellladen DC
12 kWh/100 km 4,52 € / 100 km 6,60 € / 100 km 7,80 € / 100 km
14 kWh/100 km 5,27 € / 100 km 7,70 € / 100 km 9,10 € / 100 km
16 kWh/100 km 6,02 € / 100 km 8,80 € / 100 km 10,40 € / 100 km
18 kWh/100 km 6,77 € / 100 km 9,90 € / 100 km 11,70 € / 100 km
20 kWh/100 km 7,53 € / 100 km 11,00 € / 100 km 13,00 € / 100 km
22 kWh/100 km 8,28 € / 100 km 12,10 € / 100 km 14,30 € / 100 km
24 kWh/100 km 9,03 € / 100 km 13,20 € / 100 km 15,60 € / 100 km
26 kWh/100 km 9,78 € / 100 km 14,30 € / 100 km 16,90 € / 100 km
28 kWh/100 km 10,54 € / 100 km 15,40 € / 100 km 18,20 € / 100 km
30 kWh/100 km 11,29 € / 100 km 16,50 € / 100 km 19,50 € / 100 km

Beim E-Auto entscheidet das Ladeprofil

Der Strompreis kann sich je nach Ladeort deutlich unterscheiden. Besonders relevant ist deshalb nicht nur der Verbrauch des E-Autos, sondern auch die Frage, wo du typischerweise lädst. Ein Fahrzeug, das überwiegend zu Hause geladen wird, kann einen deutlich anderen durchschnittlichen Ladestrompreis erreichen als dasselbe Fahrzeug bei überwiegendem öffentlichem Schnellladen.

Der ADAC zeigt in seiner Marktübersicht ebenfalls deutliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen öffentlichen Ladetarifen und Ladeangeboten. Deshalb verwenden wir für öffentliches AC- und DC-Laden keine vermeintlich exakten amtlichen Deutschland-Durchschnittswerte, sondern editierbare Referenzwerte.

Zu Hause laden

Wenn du dein E-Auto überwiegend zu Hause lädst, solltest du nach Möglichkeit deinen persönlichen Strompreis verwenden. Der voreingestellte Haushaltsstromwert dient nur als Orientierung. Besonders bei älteren Verträgen, günstigen Neukundentarifen, dynamischen Tarifen oder eigenem Solarstrom kann dein tatsächlicher beziehungsweise kalkulatorischer Preis deutlich davon abweichen.

Öffentlich AC laden

AC-Laden bezeichnet das Laden mit Wechselstrom, wie es an vielen öffentlichen Ladepunkten, Parkplätzen oder Parkhäusern angeboten wird. Wie viel eine Kilowattstunde kostet, hängt unter anderem vom Betreiber und verwendeten Ladetarif ab. Deshalb lässt sich der AC-Preis im Rechner individuell anpassen.

DC-Schnellladen

Beim DC-Laden wird Gleichstrom direkt zum schnellen Laden der Fahrzeugbatterie eingesetzt. Gerade an Schnellladeparks und entlang von Fernstrecken kann der Preis pro Kilowattstunde deutlich vom Heimstrompreis abweichen. Wer häufig öffentlich schnelllädt, sollte deshalb einen realistischen Wert aus dem eigenen Ladetarif im Rechner hinterlegen.

Ab welchem Strompreis ist ein E-Auto teurer als Benzin oder Diesel?

Ein besonderer Wert des Rechners ist der Break-even-Strompreis. Er beantwortet nicht nur die Frage, welcher Antrieb aktuell niedrigere Energiekosten verursacht, sondern auch, wann sich das Verhältnis umkehren würde.

Der Break-even zeigt, wie hoch der durchschnittliche Strompreis bei einem bestimmten E-Auto-Verbrauch maximal sein darf, bevor der Benziner beziehungsweise Diesel bei den reinen Energiekosten günstiger wird. Ändern sich Verbrauch oder Kraftstoffpreis, verschiebt sich auch diese Grenze. Mit den Standardwerten dieses Rechners bleibt das E-Auto bis zu einem durchschnittlichen Strompreis von 76,3 ct/kWh günstiger als der Diesel und bis 84,5 ct/kWh günstiger als der Benziner.

Diese Betrachtung ist aussagekräftiger als eine pauschale Aussage wie „Elektro ist immer günstiger". Ein niedriger E-Auto-Verbrauch und günstiges Laden erhöhen den Abstand zum Verbrenner. Ein hoher Strompreis oder ein sehr sparsamer Diesel können ihn dagegen verkleinern.

Break-even-Strompreis im Vergleich

Bei den derzeit hinterlegten Referenzpreisen von 2,340 €/l für E10 und 2,497 €/l für Diesel ergeben sich für typische Verbrauchskombinationen folgende Break-even-Strompreise:

E-Auto-VerbrauchBenziner-VerbrauchDiesel-VerbrauchBreak-even vs. BenzinBreak-even vs. Diesel
14 kWh/100 km 5 l/100 km 4 l/100 km 83,6 ct/kWh 71,3 ct/kWh
15 kWh/100 km 6 l/100 km 5 l/100 km 93,6 ct/kWh 83,2 ct/kWh
16 kWh/100 km 6 l/100 km 5 l/100 km 87,8 ct/kWh 78,0 ct/kWh
17 kWh/100 km 7 l/100 km 5 l/100 km 96,4 ct/kWh 73,4 ct/kWh
18 kWh/100 km 6 l/100 km 5 l/100 km 78,0 ct/kWh 69,4 ct/kWh
18 kWh/100 km 7 l/100 km 6 l/100 km 91,0 ct/kWh 83,2 ct/kWh
20 kWh/100 km 7 l/100 km 6 l/100 km 81,9 ct/kWh 74,9 ct/kWh
20 kWh/100 km 8 l/100 km 7 l/100 km 93,6 ct/kWh 87,4 ct/kWh
22 kWh/100 km 8 l/100 km 7 l/100 km 85,1 ct/kWh 79,5 ct/kWh
25 kWh/100 km 10 l/100 km 8 l/100 km 93,6 ct/kWh 79,9 ct/kWh

Welche Rolle spielt die jährliche Fahrleistung?

Die Jahresfahrleistung verändert nicht die Energiekosten pro 100 Kilometer, wohl aber die absolute Differenz pro Jahr. Kostet ein Antrieb beispielsweise 4 Euro weniger je 100 Kilometer, entspricht das bei 5.000 Kilometern Fahrleistung 200 Euro Unterschied pro Jahr. Bei 20.000 Kilometern sind es bereits 800 Euro.

Je höher die Fahrleistung ist, desto stärker wirken sich Unterschiede bei Verbrauch und Energiepreis auf die jährlichen Kosten aus. Wer nur wenige Kilometer fährt, hat entsprechend einen kleineren absoluten Energiekostenvorteil. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km im Jahr beträgt der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Variante in diesem Beispiel 1.098 € pro Jahr.

Welchen Verbrauch sollte ich im Rechner eintragen?

Wenn du bereits ein konkretes Fahrzeug fährst, ist ein längerfristiger Praxiswert eine sinnvolle Grundlage. Vergleichst du Fahrzeuge, die du noch nicht besitzt, kannst du die jeweiligen WLTP-Verbrauchsangaben als einheitliche Ausgangsbasis verwenden.

Wichtig ist, Werte aus unterschiedlichen Quellen nicht unkritisch miteinander zu vermischen. Gerade beim Elektroauto kann der im Bordcomputer angezeigte Verbrauch von der tatsächlich aus dem Stromnetz bezogenen Energie abweichen, weil beim Laden zusätzliche Verluste entstehen können. Der ADAC weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Ladeverluste im Bordcomputer nicht vollständig sichtbar sein müssen.

Gibst du einen offiziellen WLTP-Wert in unseren Rechner ein, wird darauf kein pauschaler zusätzlicher Ladeverlust aufgeschlagen. Gibst du dagegen einen reinen Bordcomputerwert ein, solltest du berücksichtigen, dass dein tatsächlich bezahlter Netzbezug höher liegen kann.

Auch WLTP-Werte sind standardisierte Vergleichswerte und keine Garantie für den persönlichen Alltagsverbrauch. Geschwindigkeit, Außentemperatur, Heizung oder Klimaanlage, Beladung und Fahrstil können den realen Verbrauch verändern.

Energiekosten sind nicht dasselbe wie Gesamtkosten

Dieser Rechner beantwortet bewusst nur eine klar abgegrenzte Frage: Wie hoch sind die Energiekosten für Elektro, Benzin und Diesel bei deinen Verbrauchs-, Preis- und Fahrleistungswerten?

Nicht berücksichtigt werden Anschaffungs- oder Fahrzeugpreis, Leasingrate, Wertverlust, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und Reparaturen. Ein Fahrzeug kann deshalb bei den Energiekosten vorne liegen, ohne über die gesamte Nutzungsdauer automatisch die niedrigsten Gesamtkosten zu verursachen.

Vollkostenvergleiche wie die Berechnungen des ADAC beziehen zusätzlich unter anderem Kaufpreis, Wertverlust sowie weitere Betriebs- und Wartungskosten ein und können deshalb zu einem anderen Ergebnis kommen.

Gerade für Leasing-Interessierte ist diese Trennung sinnvoll: Die Energiekosten lassen sich unabhängig von der Leasingrate vergleichen. Steht dein bevorzugter Antrieb fest, kannst du anschließend aktuelle Elektro-Leasingangebote, Benzin-Leasingangebote oder Diesel-Leasingangebote vergleichen.

Warum aktuelle Preiswerte sinnvoller sind als starre Beispielrechnungen

Viele Kostenvergleiche arbeiten mit festen Annahmen für Strom und Kraftstoff. Solche Szenarien eignen sich zur Orientierung, reagieren aber nicht automatisch auf Preisänderungen. Das kann gerade bei stark schwankenden Kraftstoffpreisen schnell zu veralteten Ergebnissen führen.

Leasing-Point aktualisiert deshalb die Kraftstoff-Referenzwerte automatisch. Auch der Haushaltsstrom-Referenzwert wird automatisiert aus den veröffentlichten SMARD-Daten übernommen, sobald ein neuer Monatswert verfügbar ist. Die Referenzwerte für öffentliches AC- und DC-Laden werden dagegen derzeit bewusst manuell gepflegt, weil kein einzelner amtlicher Deutschland-Durchschnitt die unterschiedlichen Tarife seriös abbildet.

Datenstand:

Kraftstoff: 27.09.2026

Haushaltsstrom: August 2026

AC/DC-Referenzwerte: Stand September 2026

Woher stammen die Daten des Antriebskosten-Rechners?

Für uns ist wichtig, dass nachvollziehbar bleibt, auf welcher Grundlage das Ergebnis entsteht. Deshalb werden nicht nur die verwendeten Preiswerte, sondern auch Datenquelle und Datenstand ausgewiesen.

Die Kraftstoffdaten stammen über Tankerkönig aus den an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe gemeldeten Preisen. Daraus berechnet Leasing-Point einen Referenzwert anhand einer festgelegten Stichprobe von Tankstellen. Dieser Wert ist ausdrücklich kein offizieller bundesweiter Durchschnitt.

Für Haushaltsstrom wird der jeweils neueste verfügbare modellierte Neukundenpreis von Bundesnetzagentur/SMARD automatisiert eingelesen. SMARD veröffentlicht die Haushaltsstrompreise auf Monatsbasis.

Für öffentliches Laden gibt es aufgrund unterschiedlicher Betreiber, Tarife, Ladeleistungen und Abrechnungsmodelle aktuell keinen einzelnen amtlichen Durchschnittspreis, den wir als eindeutig repräsentativen Deutschlandwert verwenden würden. Deshalb sind AC- und DC-Werte als editierbare Referenzwerte gekennzeichnet.

Alle verwendeten Werte kannst du im Rechner überschreiben. Damit lässt sich sowohl ein Vergleich mit den aktuellen Leasing-Point-Referenzwerten als auch ein vollständig persönliches Szenario berechnen.

Häufige Fragen zu E-Auto, Benzin und Diesel im Kostenvergleich

Was ist aktuell günstiger: E-Auto, Benziner oder Diesel?

In diesem Rechenbeispiel fährt das E-Auto mit 7,89 €/100 km am günstigsten. Der Diesel liegt bei 13,73 €/100 km und der Benziner bei 15,21 €/100 km. Verbrauch und Preise kannst du im Rechner oben an deine eigene Situation anpassen.

Was kostet ein E-Auto auf 100 km?

Bei einem Verbrauch von 18,0 kWh/100 km und einem durchschnittlichen Ladestrompreis von 43,8 ct/kWh kostet das E-Auto in diesem Beispiel 7,89 € pro 100 Kilometer. Mit einem eigenen Verbrauch oder Stromtarif kannst du den Wert direkt im Rechner oben anpassen.

Was kostet ein Benziner auf 100 km?

Bei 6,5 l/100 km und einem Super E10-Referenzpreis von 2,340 €/l entstehen in diesem Beispiel Energiekosten von 15,21 € pro 100 Kilometer.

Was kostet ein Diesel auf 100 km?

Bei 5,5 l/100 km und einem Diesel-Referenzpreis von 2,497 €/l entstehen in diesem Beispiel Energiekosten von 13,73 € pro 100 Kilometer.

Ab welchem Strompreis ist ein Benziner günstiger als ein E-Auto?

Mit den Standardverbrauchswerten dieses Rechners wird der Benziner bei den reinen Energiekosten günstiger als das E-Auto, sobald der durchschnittliche Ladestrompreis über 84,5 ct/kWh steigt.

Ab welchem Strompreis ist ein Diesel günstiger als ein E-Auto?

Mit den Standardverbrauchswerten dieses Rechners wird der Diesel bei den reinen Energiekosten günstiger als das E-Auto, sobald der durchschnittliche Ladestrompreis über 76,3 ct/kWh steigt.

Wie oft werden die Preise im Rechner aktualisiert?

Die Kraftstoffpreise werden täglich automatisch aktualisiert. Beim Haushaltsstrom prüft Leasing-Point automatisch auf neue monatliche SMARD-Werte. Die Referenzwerte für öffentliches AC- und DC-Laden werden derzeit manuell gepflegt.

Warum ist der Benzin- oder Dieselpreis im Rechner anders als an meiner Tankstelle?

Der voreingestellte Wert ist ein Referenzpreis aus der Leasing-Point-Tankstellen-Stichprobe und kein lokaler Preis für deinen Standort. Kraftstoffpreise unterscheiden sich regional, zwischen einzelnen Tankstellen und auch im Tagesverlauf. Wenn du einen konkreten Preis kennst, kannst du ihn direkt eintragen.

Kann ich meinen eigenen Stromtarif verwenden?

Ja. Kennst du deinen tatsächlichen Strompreis, kannst du den voreingestellten Ladestrompreis direkt überschreiben. Das ist für einen persönlichen Kostenvergleich in der Regel aussagekräftiger als ein allgemeiner Referenzwert.

Kann ich unterschiedliche Ladepreise für Zuhause, AC und Schnellladen berücksichtigen?

Ja. Über „Ladeprofil anpassen" kannst du angeben, welcher Anteil deines Ladestroms zu Hause, öffentlich per AC oder per DC-Schnellladen geladen wird. Aus den Anteilen und jeweiligen Preisen berechnet der Rechner deinen gewichteten durchschnittlichen Ladestrompreis.

Was passiert, wenn mein Ladeprofil nicht genau 100 Prozent ergibt?

Der Rechner aktualisiert das Ergebnis erst wieder, wenn die angegebenen Ladeanteile zusammen 100 Prozent ergeben. Dadurch wird verhindert, dass ein unvollständiges Ladeprofil zu einem scheinbar exakten Ergebnis führt.

Kann ich auch einen eigenen PV-Strompreis eintragen?

Ja. Wenn du dein E-Auto mit Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage lädst, kannst du einen eigenen kalkulatorischen Strompreis verwenden. Welcher Wert sinnvoll ist, hängt davon ab, wie du beispielsweise entgangene Einspeiseerlöse oder Kosten der eigenen Anlage berücksichtigen möchtest. Deshalb gibt der Rechner hierfür keinen pauschalen PV-Strompreis vor.

Sind Ladeverluste beim E-Auto berücksichtigt?

Der Rechner schlägt nicht pauschal einen zusätzlichen Prozentsatz auf deinen eingegebenen Verbrauch auf. Verwendest du einen offiziellen Vergleichswert wie den WLTP-Verbrauch, gibst du diesen direkt ein. Bei einem reinen Bordcomputerwert solltest du beachten, dass die tatsächlich aus dem Stromnetz bezogene Energie durch Ladeverluste höher ausfallen kann.

Berücksichtigt der Rechner Leasingrate, Kaufpreis oder Wertverlust?

Nein. Verglichen werden bewusst nur die verbrauchsabhängigen Energiekosten. Leasingrate beziehungsweise Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung, Steuer, Wartung und Reparaturen können die gesamten Fahrzeugkosten zusätzlich stark beeinflussen.

Warum kommt ein anderer Kostenrechner zu einem anderen Ergebnis?

Kostenrechner können unterschiedliche Fragen beantworten. Einige vergleichen nur die Energiekosten, andere berechnen die vollständigen Fahrzeugkosten inklusive Kaufpreis, Wertverlust, Versicherung und Wartung. Auch unterschiedliche Verbrauchs- und Energiepreisannahmen verändern das Ergebnis. Deshalb solltest du immer prüfen, welche Werte und Kostenbestandteile ein Vergleich tatsächlich berücksichtigt.

Welche Jahresfahrleistung sollte ich eintragen?

Trage möglichst die Kilometer ein, die du tatsächlich innerhalb eines Jahres zurücklegst. Wenn du deinen Wert nicht genau kennst, kannst du ihn aus bisherigen Kilometerständen oder Fahrleistungen der letzten Jahre abschätzen. Die Jahresfahrleistung verändert nicht die Kosten pro 100 Kilometer, aber die absolute Kostendifferenz pro Jahr.

Ist ein E-Auto bei hoher Fahrleistung automatisch günstiger?

Nein. Eine hohe Fahrleistung verstärkt lediglich den bereits bestehenden Kostenunterschied pro Kilometer. Wenn das E-Auto bei deinen Strom- und Verbrauchswerten pro 100 Kilometer günstiger ist, wächst dieser Vorteil mit steigender Fahrleistung. Ist ein anderer Antrieb pro Kilometer günstiger, gilt dasselbe in die andere Richtung.